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SAMHAIN
Ahn:innenfest 
Freitag, 30. Oktober 2026 :: 18 - 21 Uhr

Die Tage werden langsam kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Mit Samhain/Halloween, dem Dunkelheitsfest nähern sich die letzten Wochen des Jahres. Die Natur zieht sich zurück und bereitet sich auf den Winter vor, auf die Stille, die gleichzeitig den Keim des Neuen in sich trägt. Die Früchte sind gereift und von den Bäumen gepflückt oder gefallen. Auch die Bäume lassen jetzt los. Ein wertvoller Prozess, denn nur wenn Altes fällt, kann Neues erwachen. Alles zieht sich zurück, kehrt ins Innere und Wesentliche zurück. Das Loslassen in der Natur beginnt mit einem farbenfrohen Fest. Es scheint, als ziehe der Wald noch einmal sein schönstes Kleid an, um dann in seine Winterpause zu gehen. Alles scheint noch einmal aufzuleuchten.

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Ende Oktober wird Samhain/Halloween gefeiert. Der Name Halloween leitet sich von von All Hallows’ Eve ab, "der Abend vor Allerheiligen". In der christlichen Tradition feiert man Allerheiligen und Allerseelen zu Ehren der Toten und der Ahnen am darauffolgenden Tag. Es werden dazu traditionell auf den Friedhöfen Kerzen angezündet. Halloween oder Samhain ist das Gegenstück zu Beltane (1. Mai Walpurgisnacht) und eines der beiden wichtigsten Feste der heidnischen Religionen. Es ist eine Tradition, die weit zurück reicht. Die Nacht zum November war traditionell das Ende des Sommers, Vieh wurde in die Ställe getrieben, die Menschen feierten ein großes Fest, bevor sie sich in sich und die Winterzeit versenkten. Wie es damals üblich war, wurde auch immer den Ahnen und den Gestalten aus der Anderswelt gedacht und man glaubte, dass auch sie in dieser Nacht auf der Erde zu Gast sein würden und man mit ihnen schneller als sonst Kontakt aufnehmen könne. Es wurde gesungen, getanzt, gebetet – und wild gefeiert. Ganz wichtig war dabei der Aspekt des Feuers: Es wurden Feuer entzündet als Symbol des Lichts und der Freude - sogenannte Freudenfeuer. 

 

Es ist auch die Zeit, Transformationsprozesse anzustoßen, sich dem eigenen Kampf zwischen Schatten und Licht zu stellen. Es ist höchste Zeit, sich dem eigenen Licht zu stellen und es endlich so hell leuchten zu lassen, wie es leuchten möchte. Ohne es mit Zweifel und Sorgen zu dimmen. Aber es ist auch die Zeit des Abschiednehmens, des Loslassens und des Vergebens. Auf jeden Fall gehört ein Feuer dazu, auch das ist sichtbare Transformation. 

 

Es ist die Zeit des Vergehens. Nur wenn Altes beendet wird, kann Neues erwachen. Genau das macht den November aus, der von vielen so verachtet wird. Er lässt uns in die Tiefen des Seins blicken, in Leben und Sterben und die Fragen nach dem Dazwischen. Nach dem ausgelassenen Sommer beginnt jetzt wieder die Klarheit einzuziehen, der November ist der Vorbote der klaren Winternächte und -tage.

Es herrscht die Kraft des Rückzugs, der Einkehr, der Weiblichkeit. Mit der dunklen Jahreszeit kommt auch die Mystik wieder in unser Bewusstsein. Waren wir zuvor noch im Außen abgelenkt, ist es jetzt Zeit, nach innen zu sehen. Samhain will uns daran erinnern, dass es wichtig ist durch die Dunkelheit zu gehen, um ins Licht zu kommen. Es sind magische Tage, in denen wir nach innen schauen und auf unsere Träume achten sollen. 

 

Vertrauen fassen – das ist die Qualität dieses Festes. Vertrauen, dass auch die dunkelsten Nächte überstanden werden und dass man daraus mit neuer Kraft hervorgeht. Vertrauen, dass dunkle Momente wichtig sind, um Dinge ganz tief im Inneren zu begreifen. So ist es auch die Aufgabe, an diesem Abend in die eigene Kraft zu kommen, sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden und sich dort, wo man nicht weiterkommt, seiner Helfer aus der Anderswelt sicher zu sein. Die Ahnen und geliebten Wesen, die vor uns gegangen sind und uns oft ein Trost sind, weil wir darauf vertrauen, dass sie von „irgendwo dort oben“ auf uns aufpassen. Es ist der Abend, an dem wir uns unseres eigenen, inneren Feuers entsinnen und wissen: Wir sind beschützt.

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SAMHAIN im ANIMA

An diesem Abend, kommen wir wieder im Kreise wohlwollender Menschen zusammen, um den Brauch der Jahreskreisfeste in unserem Alltag weiter zu integrieren. Gemeinsam werden wir uns durch eine somatische Yogaeinheit körperlich auf den Abend einstimmen und unser Körpersystem befragen, was im Moment da ist und was alles kommen darf.

Körperübungen, Atemtechniken und eine abschließende Meditation holen dich körperlich ab und stimmen dich auf den darauffolgenden Abend ein.

Nach der Einheit tauchen wir in das Jahreskreisfest ein und sprechen in einem gemeinsamen Austausch über die Geschichte, Rituale und Bräuche hinter dem Fest. 

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Jedes Jahreskreisfest beinhaltet auch einen kreativen Teil und so werden wir uns an diesem Abend damit beschäftigen, deine Vision, Themen, was auch immer gerade da ist, kreativ abzubilden. Das darf unterschiedliche Formen einnehmen und wir spüren rein, was es für dich braucht (zB Soulmap, Journaling, Malen, .....). 

Den magischen Abschluss bildet ein gemeinsames Ritual, in dem wir dein Licht nach Außen bringen und uns für deine Ausrichtung einstimmen. 

 

Wie immer lassen wir uns nicht von einem starren Konzept leiten, sondern spüren rein, was es braucht und gestalten den Abend in einem Miteinander. Unser tiefster Herzenswunsch, für alle unsere Feste, ist es, dass die Menschen mit einem tiefen Wohlbefinden und dem Gefühl, sich mit sich selbst und der Natur mehr verbunden zu haben, den Abend abschließen. Das Spüren als Kraft zur Ruhe und zu einer tiefen Verbindung zu sich selbst, ist unser "Antrieb" und die wahre Essenz, hinter unserer Interpretation der Jahreskreisfeste. ​​

 

Fühlst du dich bereit? 

Dann mach dich mit uns gemeinsam auf den Weg, in die Mystik und Magie der Jahreskreisfeste einzutauchen.

 

In Liebe, 

Sabrina & Caroline

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